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Liebe Raucher & Nichtraucher!

Raucher sind keine schlechteren Zeitgenossen! Raucher sind genauso gute Partner, Freunde, Bekannte und Kollegen wie Nichtraucher. Früher war es cool als wir uns die 1. Zigarette anstecken durften. Meistens wurden wir im Freundeskreis für unseren Mut bewundert. Irgendwann konnten wir die Zigarette tatsächlich schon ohne Tränen in den Augen und ohne Hustenanfall fertig rauchen. Nach ein paar Packungen stellten wir fest – ohne Rauch fehlt uns was!

Über 60 % der Bevölkerung westlicher Industrieländer versuchen sich irgendwann als Raucher. Rund die Hälfte davon bleibt dauerhaft am Glimmstängel hängen. Alleine daran lässt sich leicht erkennen, dass Rauchen keine leicht ablegbare schlechte Gewohnheit, sondern tatsächlich eine ernstzunehmende SUCHT darstellt.

Die Sucht des Rauchens hat grundsätzlich 2 entscheidende Faktoren:

  1. Das Verlangen nach Nikotin – Nikotin gibt dem Raucher innerhalb von wenigen Sekunden ein Gefühl der scheinbaren Erleichterung. Egal ob es sich dabei um Stress, Konzentration, Entspannung, Langeweile oder z.B. Gewohnheit handelt. Solange das Gehirn (die Schaltzentrale) eines Rauchers glaubt, gewisse Situationen mit einer Zigarette besser erleben zu können, bleibt der ständige Griff zur Zigarette.
  2. Das Rauchen ist positiv im Unterbewusstsein verankert. Über Jahre hindurch – bereits als Kleinkind bis zum Teenager werden die späteren Raucher im Durchschnitt über 80 000 mal mit den scheinbar positiven Bildern des Rauchens konfrontiert. Rauchen prägt sich somit im Unterbewusstsein als etwas Tolles ein. Eltern, Vorbilder, Popstars, Filmstars haben über Jahrzehnte als Raucher das scheinbar tolle Leben vorgelebt. Diese Bilder sind tief verankert und lassen die Raucher sehr schwer davon los.

Mittlerweile werden die langjährigen Erfahrungen und Studien zur Tabaksucht verstärkt von der Politik ins Visier genommen. Viele Raucher finden die Art und Weise der Diskussion diskriminierend. Wenn viele Raucher den Wunsch der Nichtraucher von rauchfreien Restaurants verstehen und akzeptieren können, so muss an dieser Stelle auch den Rauchern Verständnis entgegen gebracht werden. Wenn es dann darum geht ob die Politik nicht auch noch gleich das Rauchen im Auto verbieten soll, dann muss sich auch der Nichtraucher fragen: wo hören die Rechte des freien Bürgers auf??? Was ist da als nächstes dran?

Letztendlich steht nicht unbedingt die gesundheitliche Aufklärung im Vordergrund, sondern das Rauchen wird als Verstoß gegen das Gesetz geahndet. Der Kampf gegen das Rauchen soll in der Jugend starten und dort aufhören wo es um Einschnitte in die Persönlichkeitsrechte der rauchenden Mitbürger geht.

In diesem Sinne wünschen wir uns:

Toleranz der Nichtraucher gegenüber den Rauchern und den Besuch unserer Seite wenn Sie vom Rauchen genug haben...
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